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März 2010
Bericht der Zertifizierungskommission für psychoanalytische Psychotherapie Erwachsenensektion

Seit der letzten Jahresversammlung bis heute haben wir insgesamt 7 Leute zertifiziert, was uns sehr freut. Auch wenn wir nicht "überrannt" werden, ist es doch so, dass kontinuierlich neue Anträge eintreffen, es besteht sichtlich ein Interesse am Zertifikat.
Bezüglich der Supervisionszertifizierung wurde nun eine Arbeitsgruppe geschaffen, leider sind wir aber nicht mehr auf dem Laufenden gehalten worden bezüglich Treffen und sind damit auch nicht mehr informiert, was in der Arbeitsgruppe passiert.
Laut den Statuten wird für die Zertifizierung der Nachweis von zwei Langzeit (>100 Std.) - und zwei Kurzzeit (< 30 Std.)-Therapien verlangt, auch sollte der Supervisor, die Supervisorin mindestes einmal gewechselt werden.
Bis anhin haben wir dies nicht besonders kontrolliert und im Antragsformular sind bis jetzt keine spezifischen Fragen diesbezüglich aufgelistet. Da es uns jedoch ein Anliegen ist, auch die klinische Arbeit zu beurteilen, werden wir das Antragsformular entsprechend ändern und gezielt nach den Belegen für Kurz- und Langzeittherapien fragen. Dabei soll der Situation derjenigen Kollegen und Kolleginnen, die in Institutionen arbeiten speziell Rechnung getragen werden, da es dort oft schwierig ist, Therapien von mehr als 10 Stunden durchzuführen.

Juni 2009
Bericht der Zertifizierungskommission für psychoanalytische Psychotherapie Erwachsenensektion

Auch im vergangenen Jahr konnten wir wieder 5 Leute zertifizieren. Wir möchten in diesem Zusammenhang die Absolventen des Aufbaukurses ermuntern ihre Unterlagen einzureichen, damit auch sie zertifiziert werden können.
Erstmals haben wir nun die neuen Zertifikate verschickt, welche für alle drei Sprachsektionen nun einheitlich sind.

Bezüglich der Supervisionszertifizierung wurde nun eine Arbeitsgruppe geschaffen, deren bericht an der MV ebenfalls vorgelegt wird.
Beschäftigt hat uns im vergangenen Jahr auch die Zertifizierung von Kinder- und Jugendlichen-TherapeutInnen. Bis anhin haben wir diese KollegInnen entsprechend den Richtlinien für Erwachsene zertifiziert. Da seit Herbst 2008 für Kinder- und Jugend-TherapeutInnen eine eigene Ausbildung der EFPP besteht, werden in Zukunft für diese Gruppe eigene Richtlinien erlassen werden, die teilweise von jenen für Erwachsenen-TherapeutInnen abweichen werden. Dies betrifft vor allem die Frequenz der eigenen Analyse; so wird für Kinder- und Jugend-TherapeutInnen auch eine zweistündige Lehranalyse akzeptiert werden, da es wichtig ist, dass sie in Elternarbeit und Einbezug des sozialen Umfeldes geschult sind, was die Ausbildung zeitlich stark belastet. Dies wird zu einem eigenen Zertifikat führen. Sollte Interesse an einer Zertifizierung im Rahmen der Erwachsenen-Therapie bestehen, müssten die entsprechenden fehlenden Kriterien nachgewiesen werden. Die Kommission hat entschieden, zusätzlich eine/n Kinder- und Jugend-Therapeut/in aufzunehmen, um auch diesen Kollegen und Kolleginnen gerecht zu werden.
Susanne Töpfer hat sich für dieses Amt zur Verfügung gestellt, muss jedoch noch von der MV offiziell gewählt werden. Wir freuen uns in Zukunft wieder zu fünft zu sein und auch den Kinder- und Jugend-TherapeutInnen gerecht zu werden bei der Prüfung ihrer Unterlagen.

Juni 2008
Bericht der Zertifizierungskommission für psychoanalytische Psychotherapie Erwachsenensektion

Seit der letzten Mitgliederversammlung konnten wir 9 Mitglieder zertifizieren. Neu liegen auch Anfragen zur Zertifizierung als psychoanalytische Supervisorin/Supervisor vor. Dies warf verschiedene Fragen auf, deren wir erst bewusst wurden, als wir mit der konkreten Arbeit konfrontiert wurden. Dies wird auch unter Schwerpunkte 2008/09 noch weiter diskutiert werden.
Vor rund zwei Jahren haben wir von der Kommission aus bereits versucht, eine Arbeitsgruppe auf die Beine zu stellen, da wir merkten, dass von den vier Mitgliedern der Kommission nur zwei Supervisoren-Erfahrung haben und für die Beurteilung auch eigene Kenntnis notwendig ist. Vor allem gibt es auch zwei verschiedene Bereiche von Supervision, einzeln und Team, die recht unterschiedliche Anforderungen stellen. Leider ist die Arbeitsgruppe mangels Interesse nicht zu Stande gekommen.

Neben der eigentlichen Zertifizierungsarbeit wollen wir neu etwas vertieft das Thema psychoanalytische Psychotherapie diskutieren Dies aus persönlichem Interesse, aber auch um bei der Arbeit auch einen breiteren theoretischen Hintergrund zu haben.

In Zusammenarbeit mit der EFPP Suisse Romande wurde eine gemeinsame neue Zertifizierungsurkunde entworfen, welche ab diesem Jahr benutzt werden wird.

September 2005
Bericht der Zertifizierungskommission für psychoanalytische Psychotherapie Erwachsenensektion

Leider haben sich im vergangenen Jahr die Anmeldungen für eine Zertifizierung verringert.
Neu werden die Mitglieder, welche den Titel “Psychoanalytische/r Psychotherapeutin/Psychotherapeut für Erwachsene EFPP” erhalten haben, im Mitgliederverzeichnis mit einem ‘Z’ gekennzeichnet, so dass für alle ersichtlich wird, wer die Kriterien erfüllt. Bis zur Drucklegung waren es 31 Zertifizierte, wiederum hauptsächlich Ärztinnen und Ärzte. Wieso Psychologinnen und Psychologen ihre Unterlagen weniger oft einreichen, bleibt eine offene Frage, aber vielleicht ändert sich das ja noch.
Unsere Umfrage betreffend Interessen an der Zertifizierung von Supervisorinnen ergab leider nur wenig Echo, 10 Leute meldeten sich und nur zwei wären an einer aktiven Mitarbeit interessiert. Dieses Thema wäre unserer Meinung nach eine Diskussion an der MV wert, der zunehmende Druck auf die Psychotherapie von Seiten des BAG betrifft auch unsere Vereinigung.

März 2004
Bericht der Zertifizierungskommission für psychoanalytische Psychotherapie mit Erwachsenen der EFPP Deutsche Schweiz

Die Zertifizierungskommission gibt es seit 3 Jahren, nachdem sie durch die Mitgliederversammlung als "Ausbildungskommission" eingesetzt wurde. Wir haben uns im Laufe der Diskussionen den Namen "Zertifizierungskommission" gegeben, weil wir die Prüfung der geleisteten Ausbildungsteile vornehmen, nicht jedoch ein solch kompliziertes Prozedere durchführen wie eine Ausbildungskommission, wie sie z.B. der SPV kennt.

Die ersten Kommissionsmitglieder waren Dieter Eckel, Zürich, Bernadette Lusser, Zürich, Marianne Schneider Weber, Zürich, Ruth Waldvogel, Basel und Susanne Ziegler, Liestal.
Bernadette Lusser und Susanne Ziegler sind nach der intensiven Anfangsphase inzwischen zurückgetreten. Ihnen danken wir hier nochmals für die wichtigen Diskussionsbeiträge und Anregungen herzlich. Neu dazugekommen ist Fulvia Rota, Zürich.

Bisher haben wir 28 Zertifizierungen vorgenommen, die Mehrzahl davon sind Ärzte. Es wurden einzelne Gesuche abgelehnt, darunter ein Daseinsanalytiker; ein Bewerber wies nur einzelne Stunden Praktikum in psychiatrisch geführten Institutionen nach; ein Bewerber war psychoanalytisch gut ausgebildet, jedoch ohne Hochschulabschluss; jemand hatte eine knappe psychoanalytische Ausbildung, jedoch viel Psychiatrieerfahrung; einen jungianischen Bewerber lehnten wir ab.

Grundlage unserer Beurteilungen sind die gesamteuropäisch geltenden Ausbildungsstandards.

Der Vorstand hat ein Reglement erlassen, zu welchem wir Ausführungsbestimmungen formulieren werden. Die bisherigen Erfahrungen werden dafür Grundlage sein.

Zertifizierungskommission für Psychoanalytische Psychotherapie mit Erwachsenen
Dr. sc. nat. Ruth Waldvogel, General Guisan-Str. 46, CH-4054 Basel,
Tel. *41 61 302 33 10, Fax *41 61 272 59 08, E-Mail: ruth.waldvogel@bluewin.ch

 

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last modified: 2010-05-20